Wir haben wieder RECORD STORE DAY in concert-Ausgaben für den RSD 2023 für euch:

RECORD STORE DAY in concert – Lou Asril | Wien, AT
22.04.2023 – Tickets: https://www.oeticket.com/event/lou-asril-retromix21-flex-16124187/

RECORD STORE DAY in concert – Muff Potter | Hannover
22.04.2023 – Tickets: https://www.tixforgigs.com/Event/45547

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Auch wenn sich der RECORD STORE DAY 2023 noch nicht in allzu greifbarer Nähe befindet, gibt es bereits jetzt tolle Neuigkeiten für das kommende Jahr: Es wird wieder RECORD STORE DAY IN CONCERT-Ausgaben rund um den RSD geben!

Zusammen mit ARCADIA LIVE in Wien und dem KULTURZENTRUM FAUST in Hannover präsentiert der RECORD STORE DAY zwei fantastische Künstler:innen!

LOU ASRIL:

Ein unverkennbarer Stil, der den Zeitgeist spiegelt und sich mit und an ihm entwickeln will – das zeichnet Lou Asrils Musik vom ersten Moment an aus. Die Basis für seine Musikalität bilden eine klassische Klavierausbildung und frühe Bühnenauftritte, bis hin zum Gewinn des renommierten Joe Zawinul Award im Alter von 17 Jahren. Seine erste Single „DIVINE GOLDMINE“ erschien 2019, katapultierte sich direkt auf Platz-1 der Charts und brachte ihm prominente Playlist-Platzierungen sowie Award-Nominierungen (u.a. Best Alternative bei den AAMA, FM4 Award).

Zahlreiche Stilrichtungen fanden bisher den Weg in seine Arbeit: Neben zunächst vorrangigem Soul und RnB, sind PopHipHop und elektronische Musik starke Einflüsse, die ihm nach wie vor erlauben einen ganz eigenen Stil zu (er)finden und sich in verschiedenste Richtungen zu entfalten.

Im Zuge der aktuellen EP RETROMIX21 entwächst Lou Asril dem, wie er es nennt, “jüngeren, zurückhaltenderen” Image des Soul-Künstlers, gibt seinem Hang zur elektronischen Musik stärker nach und lässt Elemente aus HipHop bis hin zu Rap einfließen. Sein Ton wird dabei schärfer, die Melodien kantiger, der Sound mutiger und die behandelten Themen geprägt von einer größeren Empfindsamkeit.

MUFF POTTER:

Im Jahre 2009 offiziell aufgelöst, spielten Muff Potter im August 2018 überraschend beim antifaschistischen Festival Jamel rockt den Förster, im Anschluss gaben sie ein paar Tourdaten bekannt. Sieben Shows im Januar 2019, kaum Werbung, keine große Sache. Dachten sie zumindest, denn nun brach die Hölle los: Sämtliche Shows waren binnen Minuten ausverkauft und mussten in größere Hallen verlegt werden. Es gab offenbar eine große Muff-Potter-Sehnsucht da draußen. Auch bei den Musikern selbst, das wurde jetzt immer klarer. Doch wie kann man als Band, die neun Jahre nicht existiert hat, überhaupt sinnvoll weitermachen?

Ich wollte auf keinen Fall so tun, als würden wir irgendwo nahtlos anknüpfen“, sagt Sänger, Gitarrist und Texter Thorsten Nagelschmidt. Es ging also darum, die vergangene Zeit auf eine Weise sicht- und hörbar zu machen, dass dabei trotzdem frische, aufregende Musik herauskommt. Im Hier und Jetzt gültig, aber eben doch: laut und physisch.

Eine besondere Rolle in genau dieser Musik spielt der Bass von Dominic Laurenz, der spielerisch und hochvariabel immer wieder ungeahnte Räume und Ebenen für die Gitarren aufmacht, über denen Nagelschmidt seine Vorliebe für eingängige Pop-Harmonien auslebt. So ergibt sich eine überaus dichte, organische und moderne Rockmusik, die auf wundersame Weise gleichzeitig komplex und hochmemorabel ist. Permanent passiert hier etwas, es gibt unzählige wunderbare Details zu entdecken. Aus alten Fragestellungen und neuen Antworten haben Muff Potter die vielleicht aufregendste, vielstimmigste Musik ihrer Karriere destilliert.